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Verkehrsangebot

  • Typisierung und durchgeführte Maßnahmen zur Aufwertung

Die Taunusbahn ist eine eingleisige, nicht elektrifizierte Strecke von 38 km (Friedrichsdorf-Brandoberndorf) bzw. 61 km bis Frankfurt. Werktags verkehren 37 Fahrtenpaare im ½ h- Takt (5-22h), an Sonntagen sind es 14 Kurse im h-Takt. Während in der Hauptverkehrszeit Direktverbindungen von und nach Frankfurt bestehen, müssen die Fahrgäste sonst in Bad Homburg umsteigen (S-Bahn).

Seit der Streckenübernahme in die kommunale Trägerschaft und Übergang des Betriebes an die Hessische Landesbahn erfolgten in den letzten 20 Jahren sukzessive Aufwertungsmaßnahmen - v.a. die Ausweitung des Betriebsprogramms (Kurse, Betriebszeitraum, Direktverbindungen) und der Einsatz neuer Fahrzeuge. Der Erfolg der Taunusbahn führte zur Reaktivierung des seit 1985 stillgelegten Streckenabschnitts Grävenwiesbach-Brandoberndorf (1999). Die Taunusbahn ist tariflich und fahrplantechnisch im Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) integriert, verfügt jedoch über ein streckenspezifisches Corporate Design (gelb/rot), welches sich an Fahrzeugen und im Haltestellenmobiliar wieder findet.

 

  • Effekte auf Siedlungs- und Verkehrsentwicklung

Die umfassende Ausweitung des Verkehrsangebotes spiegelt sich zum einen in steigenden Fahrgastzahlen wieder, zum anderen aber auch in einer Verbesserung des Betriebsergebnisses. Der Fahrgastzugewinn konnte demnach gegenüber der Betriebsausweitung stark überproportional erfolgen. Wie ein Vergleich der Jahresmittelwerte hinsichtlich der Zugezogenen und Neueinsteiger je Werktag zeigt, wurden dabei die Neukunden sowohl unter der alteingesessenen Bevölkerung als auch unter Zugezogenen gewonnen.